Pforzheimer Zeitung berichtet:

Zwei Tage lang wurde an der Grenzsägmühle bei Niebelsbach wieder so richtig abgerockt. Live at the Grenz fand in diesem Jahr bereits zum 24. Mal statt. Damit ist das Festival, präsentiert von der „Pforzheimer Zeitung“, das älteste im Enzkreis. Was einst auf zwei Europaletten angefangen hat, hat sich zu einem der beliebtesten Sommerevents in der Region gemausert.

Die Veranstalter Nordin Dekkar und Jean-Jacques Frisch setzen dabei vor allem bei der Auswahl der Bands gerne auf Altbewährtes. Bereits zum sechsten Mal mit dabei waren am Freitag die Musiker von „6th Element“. „Als wir die Band kennengelernt haben, standen sie noch ganz am Anfang ihrer Karriere. Jean-Jacques und ich waren von denen so begeistert, dass wir sie zu Live at the Grenz eingeladen haben“, so Dekkar. „Sie bringen jedes Mal eine top Performance und deshalb sind ‚6th Element‘ immer wieder gern gesehene Gäste auf unserem Festival.“ Zusammen mit der Coverband „Wonderful LiVe“ heizten sie den rund 2500 Gästen so richtig ein. Mit dem ersten Festivaltag zeigten sich die Veranstalter auch voll und ganz zufrieden. „Es war einfach alles perfekt – das Wetter, die Stimmung und die Gästezahlen“, freute sich Dekkar. Ein prächtiges Brillantfeuerwerk und fetzige Partybeats von DJ Schorsch ließen den Abend gebührend ausklingen.

Der Samstag hingegen war geprägt von Regenschauern. Aus diesem Grund kamen die Besucher zu Beginn auch nur zögerlich. Es war also an der Neuenbürger Schülerband „DukeBox“, den zweiten Festivalabend zu eröffnen und die Gäste wieder in die gleiche Hochstimmung wie am Vorabend zu versetzen. Die junge Nachwuchsgruppe meisterte diese Aufgabe bravourös, so dass die fünf Musiker von „Human“ leichtes Spiel hatten. Zu ihrem Sound der 80er-Jahre wurde vor der Bühne auf matschigem Untergrund getanzt und gesungen, so dass das schlechte Wetter gar keine Chance hatte. Die Band „Sound 75“ setzte dem noch die Krone auf mit den besten Hits der vergangenen fünf Jahrzehnte.

Grenz vor dem Jubiläum

24 Jahre alt ist Live at the Grenz geworden. Das Festival hat seinen gemütlichen Charme in all den Jahren nie verloren. Man trifft sich hier mit Freunden, isst in gemütlicher Atmosphäre und bekommt tolle Live-Musik geboten. Ein Erfolgskonzept, welches Nordin Dekkar und Jean-Jacques Frisch auch weiterhin beibehalten möchten. Und nächstes Jahr? Zum kleinen Jubiläum anlässlich des 25-jährigen Bestehens wird es auf jeden Fall etwas ganz Besonderes geben. Was genau, wird aber noch nicht verraten. „Jetzt heißt es erst mal ein paar Tage entspannen. Danach sehen wir weiter“, so Dekkar.

Autor: Tina Fretz

Quelle: www.pz-news.de